In der Stadt Ubud sowie in deren Umgebung gibt es hübsche Parks mit dem Charakter kleiner Wälder, die mehrere hundert Affen beheimaten. Die zotteligen Verwandten sind zutraulich und putzig anzuschauen, Bananen und andere Knabbereien sollten aber im Rucksack oder besser ganz draußen bleiben, sonst können die Kletterkünstler auch mal Zähne zeigen.
Samstag, 19. März 2016
Samstag, 12. März 2016
Bedugul: Tempel an Gebirgssee
Ein ganz besonderes artenreiches Erlebnis ist der Besuch des großen botanischen Gartens nahe des Sees Danau Bratan.
Auf dem Weg zu den berühmten Reisterrassen bei Jatiluwih nehmen wir noch ein Bad bei heißen Quellen. Nicht dass wir die Wärme nötig gehabt hätten, aber schön ist es trotzdem. Besonders nach einer erfrischenden Dusche unter dem Wasserfall.
Die beeindruckenden Reisterrassen bieten tolle Blicke und Einblicke in die Jahrhunderte alte Tradition des Reisanbaus.
Natürlich darf auch einen Besuch bei diversen Tempeln nicht fehlen. Insbesondere als Frau muss man jedoch darauf achten, den passenden Zeitraum für die Besichtigung zu wählen. Warum nur den Müttern und nicht den Vätern der Zugang zu den Kultstätten verwehrt bleibt, falls das eigene Kind noch keine ersten Zähne hat, wissen vermutlich nur die Götter.
Von der offensichtlichen Prominenz des Tempels "Penataran" zeugt das Motiv auf der zweitgrößten Banknote. Die nebelverhangenen Berghänge im Hintergrund unterstreichen die mystische Stimmung bei der Anlage, die mehrere Reisebusladungen starke Horde von Touristen eher weniger.
Mittwoch, 9. März 2016
Delfine und Kokosnüsse: Halbzeit in Lovina
Unser 30 Tage lang gültiges "Visa on Arrival" läuft bald ab und muss in einer mehrere Tage dauernden Prozedur verlängert werden. Die damit verordnete Zwangspause in der Nähe des zuständigen Einwanderungsamtes nutzen wir für ein ausgiebiges Badevergnügen. Allerdings im hoteleigenen Pool und nicht im Meer, da dieses leider ziemlich stark verschmutzt und der Strand voller Müll ist. Nicht zuletzt auch wegen der Regenzeit führen die kleinen Flüsse viel Unrat und Dreck mit sich, der dann im Meer endet.
Bei einem Spaziergang ins Hinterland bekommen wir selbst mal die Gelegenheit, eine Kokosnuss auf traditionelle Weise von dem faserigen Mantel zu befreien.
So bleiben die Fliesen rund um die Toilette auch sauber: einfach ein Loch in die Wand bohren und wenn man Glück hat tropft fortan ein stetiger Strahl aus der Durchlöcherten Leitung. =)
Skurrile Fratzen vor den Tempeln sollen das Böse fernhalten.
Während einer Bootstour bei Sonnenaufgang beobachten wir eine große Delphinschule bei der Jagd.
Montag, 7. März 2016
Gewürzplantagen in Munduk
In den Bergen bei Munduk finden wir die ersehnte Abkühlung. Der spektakuläre Blick von der Terrasse auf die nebligen Gipfel der erloschenen Vulkankegel ist spektakulär.
Bei Der Wanderung zu den nahegelegenen Wasserfällen begleiten uns Kaffee-und Kakaopflanzen, Nelkenbäume und andere duftende Gewächse. Auch die Räucherstäbchen auf den allgegenwärtigen Opferaltaren verströmen einen intensiven Duft. Doch der Höhepunkt der Wanderung ist der Wolkenbruch, der uns während des gesamten einstündigen Rückweges begleitet.
Location: http://www.openstreetmap.org/#map=14/-8.2655/115.0640
Bergregenwald rund um den Danau Tamblingan
Umgeben von Bergregenwald liegt der See namens Danau Tamblingan im zentralen Hochland Balis. Von Munduk ist es nur eine kurze Fahrt per Anhalter zum Ausgangspunkt der Wanderung. Und auch hier treffen wir auf mystischer kleiner Tempelanlagen inmitten von undurchdringlichem Urwald. die Krummenlinden Gewitterwolken in der Ferne verschonen uns jedoch an diesem Tag. Für Abkühlung sorgt dafür ein Bad im klaren See.
Location: http://www.openstreetmap.org/#map=14/-8.2515/115.0971
Dienstag, 1. März 2016
Auf geht's nach Bali
Leinen los! Auf Kommando des Captains werfen die Halbstarken Jungs die Festmacher der großen Fähre los und springen hinterher ins warme Wasser. Eifrig tauchen sie nach hinterhergeschmissenen Münzen. Ihr wohlverdientes Trinkgeld nach dem nicht ganz ungefährlichen Job.
Die Überfahrt dauert nur 20 Minuten. Unterwegs erhalten wir die Antwort auf die Frage, wie man hierzulande Müll entsorgt. Vor allem während der Regenzeit werden große Mengen an Kunststoff über die Flüsse in das Meer gespült. Wir mussten beobachten, dass man bei der Verklappung von Abfällen den Flussläufen ganz besondere Aufmerksamkeit zukommen lässt, da dort die schwimmfähigen Verpackungen beim nächsten Wolkenbruch gleich mit fortgeschwämmt werden.
In saftigem Grün präsentiert sich die Bergkette vor dem Strand von Pemuteran. Die perfekte Ausgangsbasis für kleine Tracks und Tauchgänge im Nord Westen Balis.
Zwischenmenschliche und- tierische Begegnungen sind angesichts der legendären Balinesischen Gastfreundschaft keine Seltenheit.
Überall wo man hinschaut gibt es hinduistische Tempel. Alles ist mit kleinen Schalen voller blütenreicher Opfergaben geschmückt.
Zwischen Luxus und Einfachheit, Straßenlärm und Strandidylle, vermüllten Flussläufen und rausgeputzten Tempeln: Bali ist die Insel der Kontraste.
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